Der Facharzt für Urologie
Um nach einem erfolgreich absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Urologie tätig zu werden, bedarf es einer insgesamt fünfjährigen Weiterbildungszeit, die sich wie folgt zusammensetzt:
- 4 Jahre Urologie bei einem weiterbildungsberechtigten Arzt.
- Mindestens ein Jahr bei einem Arzt mit voller Weiterbildungsberechtigung.
- Hierauf anrechenbar sind: 6 Monate Anatomie oder Gynäkologie oder Kinderchirurgie oder Plastische Chirurgie
- 1 Jahr Chirurgie im Stationsdienst.
- Ein Jahr darf bei einem niedergelassenen Arzt abgeleistet werden.
Darüber hinaus muss die Durchführung einer bestimmten Anzahl von Operationen, der so genannte „OP-Katalog“, als auch die selbständig durchgeführte Anwendung diagnostischer Verfahren und Befundungen nachgewiesen werden.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung bei der zuständigen Ärztekammer eingereicht werden.
Urologen in Deutschland
Am 31. Dezember 2006 waren in Deutschland 6156 Fachärztinnen und Fachärzte für Urologie registriert, von denen 4883 ärztlich tätig waren.
504 der Gesamtzahl an Urologen waren Frauen. Im ambulanten Bereich arbeiteten 215 Frauen, 254 im stationären Bereich.